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AKTION ARBEIT IM BISTUM TRIER

Die Aktion Arbeit als Initiative des Bistums Trier wurde 1983 vor dem Hintergrund steigender Arbeitslosenzahlen vom damaligen Bischof Dr. Hermann Josef Spital ins Leben gerufen - Damals ging man davon aus, dass es sich um ein vorübergehendes Phänomen handeln würde…

Auch wenn sich der deutsche Arbeitsmarkt in den zurückliegenden Jahren insgesamt positiv entwickelt hat, zeigt sich die Sockelarbeitslosigkeit weiter unverändert. Der Anteil der Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit an der Gesamtarbeitslosenzahl steigt weiter an. Die Chancen auf eine dauerhafte Vermittlung dieser Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt sind gering.

Grundanliegen der Aktion Arbeit ist es, Menschen beim Einstieg bzw. Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit zu helfen, über Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit aufzuklären und sich mit Projekten und Vorschlägen an einer aktiven Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu beteiligen.


Eine Kampagne der Aktion Arbeit im Bistum Trier für Jugendliche auf dem Weg ins Berufsleben

Mit der Kampagne „TAFF – Talente flexibel fördern“ will die Aktion Arbeit im Bistum Trier die Aufmerksamkeit auf die Situation der Jugendlichen lenken, die eher nicht und wenn doch häufig negativ behaftet wahrgenommen werden.
Es ist schwer zu verstehen, dass es trotz eines sehr großen Angebotes an Ausbildungsplätzen noch unversorgte Jugendliche gibt. Die Wahrnehmung in einem großen Teil der Öffentlichkeit scheint sich genau darauf zu beschränken. Bei der Gruppe der Jugendlichen, um die es in der Kampagne „TAFF“ gehen soll, handelt es sich nicht um Jugendliche, die „keinen Bock“ haben, die nicht wollen. Es geht hier um junge Menschen, die es aufgrund der Umstände, in denen sie leben, nicht besser können und denen ohne begleitende Hilfe der Schritt in ein Existenz sicherndes Berufsleben nicht gelingt. (mehr)

Unsere Partner:

  • ESH Püttlingen, Unterstützung unversorgter Jugendlicher

    Seit 2011 führt die Erwerbslosenhilfe (ESH) das Berufsorientierungsprogramm "Entdecke Dein Talent“ des Ministeriums für Bildung und Forschung durch. Die MitarbeiterInnen der ESH arbeiten mit SchülerInnen der 7. und 8. Klassen einiger Gemeinschaftsschulen der Region mit dem Ziel, die Zahl der Ausbildungsabbrüche zu senken. In diesem Rahmen erarbeiten sie zusammen mit den Jugendlichen ein Stärkenprofil, das mit dem Wunschberuf abgeglichen wird. Daraufhin gibt die ESH Empfehlungen, welches Praktikum und welche Ausbildung zum Profil passen. Dennoch fällt es vielen Jugendlichen schwer, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden. Mit der Hilfe von TAFF strebt die ESH eine Zusammenarbeit mit Schulen an, deren SchülerInnen das Berufsorientierungsprogramm (BOP) bei der ESH bereits abgeschlossen haben und inzwischen SchulabgängerInnen der 9. Klasse sind. In eine Ausbildung begleitet werden sollen jene, die keinen gesicherten oder einen schlechten Hauptschulabschluss haben und deren Bewerbungsbemühungen bisher erfolglos waren oder noch gar nicht erfolgt sind. Sie erhalten Unterstützung und Begleitung bei der beruflichen Orientierung mit dem Ziel, in ein Ausbildungsverhältnis vermittelt, und auf die Aufnahme der neuen Tätigkeit vorbereitet zu werden.

    Ansprechpartnerin:
    Petra Margies
    Tel. 06898-69080-22
    E-Mail:  margies(at)esh-puettlingen.de
    https://www.esh-puettlingen.de/

  • Bürgerservice Trier, Psychologenstelle als Unterstützungsangebot

    Als größtes und ältestes Inklusionsunternehmen in der Region Trier ist die BÜS gGmbH Trägerin von verschiedensten arbeitsmarktpolitischen Projekten (AMP), v.a. für die Zielgruppen Jugendliche, Menschen mit Behinderung, Langzeitarbeitslose
    und Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund. Die Anzahl junger Menschen in diesen Projekten, die erhebliche psychische Probleme und Erkrankungen aufweisen, hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Der Auftrag der Kostenträger, diese jungen Menschen auf eine Ausbildung vorzubereiten, sie zu qualifizieren, auszubilden und während der Ausbildung zu begleiten, um ihnen somit eine berufliche Perspektive zu ermöglichen, kann mit dem hierfür bereitgestellten Personal (Fachanleitungen, Lehrkräfte, sozialpädagogische Fachkräfte) nicht mehr zufriedenstellend geleistet werden. Zielgruppe des TAFF-Projektes sind daher Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf, die z.T. massive psychische Problemlagen aufweisen, die sie daran hindern, ihr Leben zu meistern sowie berufliche Perspektiven zu entwickeln und zu verfolgen. Mit den von der Aktion Arbeit für TAFF zur Verfügung gestellten Projektmitteln sollen die bereits bestehenden Unterstützungsstrukturen so weiterentwickelt werden, dass sie dem besonderen Bedarf dieser sich ständig vergrößernden Zielgruppe noch besser gerecht werden, damit sie trotz vielfältiger Beeinträchtigungen den Weg in eine nachhaltige berufliche Zukunft finden. Dies soll durch die Einstellung und Beschäftigung einer/eines Psychologin/Psychologen erreicht werden.

    Ansprechpartnerin:
    Monika Berger
    Tel. 0651-8250-160
    E-Mail: monika.berger(at)bues-trier.de
    https://www.bues-trier.de/startseite.html

  • Barmherzige Brüder Saffig, Fachpraktiker Service in sozialen Einrichtungen (FP SiSE)

    Die Ausbildung zum „Fachpraktiker Service in sozialen Einrichtungen“ nach § 66 Berufsbildungsgesetz (BBiG) bildet junge Menschen mit Lernbehinderungen in sozialen Einrichtungen zur Unterstützung der Serviceprozesse im Pflegealltag aus (Stationshilfen). Die „offizielle“ Unterstützung der Auszubildenden endet jedoch mit dem Ablegen der Abschlussprüfung und wird nicht weiter finanziert. Aus unserer Erfahrung wissen wir aber, dass die Jugendlichen just zu diesem Zeitpunkt dringend Unterstützung brauchen. Denn gerade der Übergang von der Ausbildung in eine sozialversicherungspflichtige Anstellung birgt die Gefahr des Scheiterns, weil die jungen Menschen und die Ausbildungsbetriebe von jetzt auf gleich ihre Unterstützung und ihre vertrauten Ansprechpartner verlieren. Mit TAFF wird die Unterstützung der Jugendlichen durch regelmäßige externe Anleitung, modulare Fortbildungen und Jobcoaching in dieser schwierigen Phase gewährleistet. Die Förderung durch TAFF soll die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen unterstützen und dabei helfen selbstständig zu werden, um eine langfristige Eingliederung in den neuen Beruf zu ermöglichen.

    Ansprechpartner:
    Stefan Minning
    Tel. 02632-491053
    E-Mail: s.minning(at)bb-saffig.de
    www.bb-saffig.de/bbsaf/index.php

  • Caritas Mosel-Eifel-Hunsrück e.V., Ausbildungspatenschaftsprojekt an der Realschule Plus in Traben-Trarbach

    Die Grundidee des Projektes war es, die Schülerinnen und Schüler der Realschule Plus in Traben-Trarbach bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen. Dabei bewährte sich das Projekt als gute Orientierungshilfe. Nun soll es geöffnet werden für junge Menschen außerhalb der Schule. Es hat sich zudem gezeigt, dass es jungen Menschen zunehmend schwer fällt, Entscheidungen zu treffen – und das in einer Lebensphase, in der wichtige Weichen gestellt werden. Daher soll das Projekt um den Baustein „Entscheidungsfindung“ erweitert werden. Dabei sollen Strategien erarbeitet werden, die den Jugendlichen helfen, wohlüberlegte Entscheidungen zu treffen. Zusätzlich sollen die ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter den
    Jugendlichen bei Bedarf während der gesamten Ausbildungszeit zur Verfügung stehen, damit Schwierigkeiten rechtzeitig erkannt und bearbeitet werden können, denn nur so können drohende Ausbildungsabbrüche verhindert werden. Im optimalen Fall
    können die jungen Menschen von der Entscheidungsfindung bis hin zum Start in die berufliche Tätigkeit von ihren ehrenamtlichen Ausbildungspaten begleitet und unterstützt werden.

    Ansprechpartnerin:
    Silke Heiseler
    Tel. 06531 9660-0
    E-Mail: s.heiseler(at)caritas-meh.de
    http://www.caritas-mosel-eifel-hunsrueck.de/

  • Verein Berufliches und Soziales Lernen im Hunsrück e. V., Bildungs- und Berufsvorbereitungsmaßnahme

    Der gemeinnützige Verein Berufliches und Soziales Lernen im Hunsrück e. V. (VBS) wurde 1984 gegründet, um sich für die berufliche und persönliche Bildung von Benachteiligten einzusetzen. Trotz guter Arbeitsmarktlage gab und gibt es immer noch viele junge Menschen, die die Hürden auf dem Weg in eine Berufsausbildung nicht auf Anhieb überwinden können. Häufig hat eine belastende Situation im Elternhaus zu einer psychischen Instabilität geführt, die die Schullaufbahn beeinträchtigt. Hier setzt der Verein Berufliches und Soziales Lernen im Hunsrück an. In dem Projekt, das durch TAFF unterstützt wird, soll es um das Aufarbeiten schwerwiegender Bildungsdefizite oder psychosozialer Probleme gehen, um diese Jugendliche auf die Aufnahme einer Ausbildung vorzubereiten. Am Projekt sollen junge Menschen teilnehmen, die in der Schule schwach oder auffällig waren und deshalb keinen qualifizierten Abschluss erreichten. Ausgewählt werden sie in Absprache mit Lehrerinnen und Lehrern, den Eltern oder auch auf eigenen Wunsch. So werden Jugendliche erreicht, die bereits durch viele Raster gefallen sind oder vom Bildungssystem gar nicht erfasst werden, weil sie keinen Rechtsanspruch auf Bildung haben, wie zum Beispiel Geflüchtete.

    Ansprechpartnerin:
    Sabine Bollhorst
    Tel. 06763 534
    E-Mail: info(at)vbs-sohrschied.de
    https://www.vbs-sohrschied.de/

  • Caritas Rhein-Mosel-Ahr e.V., Ausbildungsbegleitung in der Alten- und Krankenpflege

    Das Projekt „Fit für die Pflege“ wurde vom Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr schon zum siebten Mal erfolgreich durchgeführt. Es hat zum Ziel, langzeitarbeitslose Menschen, die Interesse an einer Tätigkeit im Bereich der Alten- und Krankenpflege haben, für die spezifischen Anforderungen dieses Arbeitsfeldes zu sensibilisieren und auf eine Ausbildung vorzubereiten. Darüber hinaus soll die Sozial-und Persönlichkeitskompetenz der Teilnehmenden gefördert werden. In dieser Gruppe gibt es immer wieder junge Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrungen, die erhebliche sprachliche Defizite haben. Die Teilnehmendenstruktur hat sich in den letzten Jahren dahingehend verändert, dass der Anteil der Menschen mit großen sprachlichen Defiziten knapp 80 % beträgt. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass diese Situation massive Probleme im Berufsschulunterricht mit sich bringt und der Verbleib in der Ausbildung häufig nur mit erheblichem persönlichem Engagement der Mitarbeitenden aus „Fit für die Pflege“ möglich war. Genau hier setzt das Projekt „Ausbildungsbegleitung in der Alten- und Krankenpflege“ an. Den ehemaligen „Fit für die Pflege“-Teilnehmenden soll die Möglichkeit gegeben werden, zweimal wöchentlich in Form einer speziellen Nachhilfe die in der Berufsschule vermittelten Inhalte zu wiederholen, und zwar so, dass sie für die Auszubildenden verständlich werden. Eine Mitarbeiterin des Projekts, die die Teilnehmenden schon mehrere Monate betreut hat, steht dafür zweimal wöchentlich zur Verfügung. Darüber hinaus wird sie in engem Kontakt zu den Lehrfachkräften sowie zu den Praxisanleitungen in den Ausbildungsstellen stehen, um drohende Ausbildungsabbrüche
    frühzeitig zu erkennen und letztlich zu verhindern.

    Ansprechpartnerin:
    Gaby Meurer
    Tel. 02651-9869-153
    E-Mail: meurer-g(at)caritas-mayen.de
    http://www.caritas-rhein-mosel-ahr.de/